Auf den Schock folgte die Ekstase

19.11.2018

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Gummersbach – Die erste Runde Arena Alaaf 2018 musste am Freitag kurzfristig ohne „Brings“ auskommen, aber die Veranstalter zauberten dafür einen anderen großen Kracher aus dem Hut.

Gleich zu Beginn von Arena Alaaf 2018 am gestrigen Abend gaben die Veranstalter Jürgen und Cornelia Berg sowie Michael Chlechowitz auf der Bühne allen 4.100 Zuschauern in der SCHWALBE arena einen Tipp: „Schmeißt die Programmzettel weg, die wir euch auf die Stühle gelegt haben.“ Denn das Programm war wenige Stunden vor der Veranstaltung kräftig durcheinandergewirbelt worden. Wie sehr, dass würden die Zuschauer erst wenig später erfahren. Die erste kleine Veränderung betraf Bernd Stelter, der eigentlich den Auftakt machen sollte, mit seinem Auto aber noch im Stau stand. Dann kündigte Jürgen Berg eine ungeplante Programmänderung an, „die uns heute drei Stunden Telefonieren gekostet hat“.

„Ihr wisst gar nicht, wie glücklich ihr uns gerade mit diesem Jubel gemacht habt“, sagte Jürgen Berg erleichtert. Mit der Brasspop-Band aus Bonn hatten die Veranstalter also kurzfristig noch einen echten Kracher aus dem Hut zaubern können, auch unter Mithilfe des erkrankten Peter Brings, der persönlich mit Jojo Berger von „Querbeat“ telefoniert hatte, um die Jungs spontan nach Gummersbach zu holen. Und mit den Engelskirchenern von „The Höösch“ gab es noch ein zusätzliches Schmankerl, das vorher so nicht angekündigt war. „Brings“, die nach aktuellem Stand heute Abend bei der zweiten Runde von Arena Alaaf auf der Bühne stehen wollen, legten als weitere Entschädigung noch zusätzliche Gewinnspieltickets für ihr Konzert im Mai in der SCHWALBE arena drauf.

RTEmagicC_17-11-2018arena2.jpg[Mit über 50 Vereinsmitgliedern war der KV Oberheuslingen aus der Nähe von Siegen nach Gummersbach als Schmetterlinge und Schmetterlingsfänger angereist. Vorsitzender Martin Rave: „Wir kommen seit drei Jahren und es ist jedes Mal ein Highlight.“]

Jetzt konnte die Party in der ausverkauften Arena aber ohne weitere Umschweife beginnen. Die 4.100 Zuschauer hatten sich bei ihren Kostümen wieder mächtig ins Zeug gelegt. Der Weihnachtsmann, bürgerlich Rene aus Derschlag, war mit über einem Dutzend Elfen in die Arena gekommen. „Meine Elfen und ich arbeiten bereits auf Hochtouren für Weihnachten, aber heute wollen wir hier zur Entspannung feiern und dann geht es in den Endspurt“, berichtete der Mann mit dem weißen Rauschebart.

RTEmagicC_17-11-2018arena3.jpg[Sogar der Weihnachtsmann und seine Helfer feierten in der SCHWALBE arena.]

Jessica aus Gummersbach war mit ihren drei Freundinnen als fesche Spielkarten verkleidet. Bis das Kostüm stand, war es aber ein langer Weg. „Bei uns Frauen ist das immer etwas komplizierter“, berichtete Jessica. „Wir hatten so viele Ideen, deshalb hat am Ende jede drei Vorschläge aufgeschrieben und Spielkarten waren bei allen dabei“, so die Karo Königin, die gemeinsam mit Herz und Pik Königin und Kreuz Ass auch tatsächlich gute Karten in der vordersten Reihe direkt vor der Bühne ergattert hatte. Jessica: „Das war absoluter Zufall, aber die Karten sind super.“ So konnten die vier Damen dann auch beim großen Finale mit „Querbeat“ ganz nah dran sein.

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Quelle: „Von Oberberg-Aktuell – Zeitung für die Region“

Text: Michael Kleinjung
Bild: Michael Kleinjung